Sanleaf Moringa Anbau

Wir bauen dort an, wo Moringa ursprünglich herkommt.

Im Nordwesten Indiens (Bundesstaat Punjab) unweit des Himalayagebirges – dort, wo Moringa oleifera seit tausenden von Jahren wächst – produzieren wir in einer Kooperation mit der Hochschule Wismar und der Stiftung »Unity of Man« in Kirpal Sagar hochwertige Produkte auf einer Permakultur-Moringafarm. Landwirtschaftliche Permakulturen zielen auf nachhaltige und naturnahe Kreisläufe. Es geht bei ihnen um die Schaffung eines Ökosystems, das zugleich ertragreich und dauerhaft funktioniert. Unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Ing. Christian Stollberg wurde ein spezielles Anbauverfahren entwickelt, welches komplett auf chemische Zusätze wie Dünge- oder Pflanzenschutzmittel verzichtet und nun in einer standardisierten Form erstmalig zum Einsatz kommt. Alle Prozesse – von der Bodenaufbereitung bis zur Auslieferung nach Europa – werden strengstens und dauerhaft überwacht.

Anbau in Nordwest-Indien (Kirpal Sagar)

Arbeitsplätze für die Menschen in der Umgebung.

Förderung von Schulbildung vor Ort.

Speziell entwickeltes Bio-Anbau-Verfahren.

Jeder Wareneingang wird in Deutschland kontrolliert.

Der Himalaya – das größte Gebirge der Erde

Mit einer Länge von ca. 3000 km und einer maximalen Breite von ca. 350 km ist der Himalya das größte Gebirge der Erde und trägt zugleich 10 der 14 höchsten Berge die es gibt. Darunter der berühmte Mount Everest (8848 m ü. NHN). Der Name kommt aus dem Sanskrit und bedeut übersetzt ›Heimat des Schnees‹.

Geologie

Das Faltengebirge ist aus der Kollision der Indoaustralischen und der Eurasischen Kontinentalplatten entstanden. Die Kontinentalplatten drücken noch immer mit einer ungeheuren Kraft aufeinander, sodass der Himalaya bis zu 2 cm jährlich an Höhe gewinnt. Ein verheerendes Resultat sind häufige Erdbeben. Wie auch das mit dem Himalaya zusammenhängende Karakorum-Gebirge gehört er zu den jüngsten Gebirgen.

Die Menschen im Himalaya

Drei große Religionen, nämlich Hinduisten, Buddhisten und Muslime leben im Himalaya. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass die Menschen, zumindest in den Teilen des Himalayas welche wir besucht haben, sehr nett und interessiert sind. Die Hindus sehen in dem Gebirge die Heimat einiger ihrer Gottheiten und in Dharamsala, einem Ort im indischen Bundesstaat Himachal Pradesh wohnt der wohl bekannteste buddhistische Mönch überhaupt – der 14. Dalai Lama (Tenzin Gyatso)

Klima

Der Himalaya ist der Grund dafür, dass es in südasiatischen Ländern sehr warm ist, denn er hält kalte Winde aus dem Norden davon ab sie überhaupt zu erreichen. Zugleich stoppt er die Monsunwinde, welche im Süden über dem Ozean Feuchtigkeit aufnehmen und zwingt sie zum abregnen.

Besonderheiten

Der Himalaya ist das längste, breiteste und höchste Gebirge der Welt. Neben dem höchster Berg, befindet sich im Himalya auch die tiefste Schlucht der Welt. Das in Nepal gelegene Kali-Gandaki-Tal gilt mit seinem Höhenunterschied vom 5.600 m (höchster Gipfel und tiefster Punkt im Tal) als die tiefste Schlucht der Welt.

Kurz gesagt:

  • größtes Gebirge der Erde

  • trägt 10 der 14 höchsten Berge der Erde

  • der Himalaya wird jährlich ca. 2 cm höher

  • der Dalai Lama lebt im indischen Teil des Himalaya

Buddhistische Gebetsfahnen im Himalaya

Mit dem Himalaya verbinden vielen Menschen die bunten, buddhistischen Gebetsfahnen – und in der Tat sind sie sehr häufig anzutreffen. Sie werden von den Menschen aufgehangen und bleiben dort bis zur vollständigen Verwitterung. Nach dem Glauben werden so die Gebete in den Himmel getragen.

Das Himalaya Gebirge ist sehr abwechslungsreich.

Der Himalaya ist ein extrem abwechslungsreiches Gebrige.

Was uns wichtig ist.

Es ist ganz einfach – wir wollen nur Moringa, welches wir auch unseren Kindern geben würden. Das klingt wesentlich einfacher, als es in der Realität ist – denn es sind Expertenwissen, ein gut strukturiertes System und Leidenschaft vonnöten um beste Moringaqualität zu erzeugen. Bei unserem eigenen Anbau vereinen wir all diese Notwendigkeiten und überwachen wir jeden Schritt genauestens. Wer sich davon überzeugen will, ist gegen einen Unkostenbeitrag herzlich eingeladen, uns auf unserer Farm zu besuchen. Auch unsere Partner der Hochschule Wismar beantworten gern Ihre Fragen, auch dort ist jeder herzlich willkommen – So definieren wir 100 % Transparenz.

Warum bauen wir im Ursprungsgebiet an?

Das Wissen sowie das Engagement der Menschen in Nordwest Indien hat uns begeistert und vollends überzeugt, dass es ein richtiger und sehr wichtiger Schritt ist, in der Ursprungsregion von Moringa selbst anzubauen. Unsere Partner vor Ort arbeiten teilweise über viele Generationen hinweg mit Moringa und wissen genau, worauf es ankommt. Durch sie wissen wir was nötig ist, um Moringa von höchster zu Qualität erzeugen. Täglich arbeiten wir mit größter Leidenschaft daran.

Um wirklich guten Moringa anzubauen

braucht es Expertenwissen.

So reichhaltig und vielfältig die Vitamine und Mineralien des Wunderbaumes sind, so sensibel sind sie auch. Leider werden sie in der Praxis oft durch falsche Handhabung und mangelndes Qualitätsbewusstsein zerstört oder kontaminiert, noch bevor sie den Kunden überhaupt erreichen.

Eine Feldarbeiterin auf unseren Moringafeldern

100% Transparenz – wir stehen zu dem was wir sagen.

Jeder Interessierte kann unseren Partner, die Hochschule Wismar oder unsere Farm in Indien besuchen.
Erste ›Moringafans‹ waren schon mit uns auf unseren Samori-Feldern.

Unser Anbau

Prüfung der Böden

Im ersten Schritt kontrollieren wir die Qualität der Böden, auf denen wir Moringa anbauen wollen. Wir informieren uns, was in den Jahren zuvor angebaut wurde und prüfen auf Rückstände von Pestiziden.

Vorbereitung der Böden

Mit einem speziellen Bio-Bodenaufbereitungsverfahren werten wir die Qualität unserer Böden noch einmal auf natürliche Weise auf. Das Verfahren zur Aufwertung der Böden wurde unter der Leitung von Dr. Jürgen Reckin entwickelt und umgesetzt. Somit bauen wir ausschließlich auf Bio Tera Preta an.

Vor der Moringaaussaat bauen wir je nach Jahreszeit Klee, Erbsen oder andere Leguminosen an. Sind diese Pflanzen dann groß genug wird gefräst und die Beete werden angelegt, ähnlich wie beim Kartoffelanbau.

Dabei werden Pflanzlöcher mit Vermy Kompost (Terra Preta) befüllt und mit der Erde vermischt. Anschließend werden die Moringa Samen gesät.

Aufzucht

Die frisch gesäten Beete werden mit einer dünnen Mulchschicht versehen und angegossen. Bis die Pflanzen eine Höhe von rund 40 – 60 cm erreicht haben, wird mit den Giesskannen gegossen. Die Beete werden mit einer dicken Mulchschicht vor der heißen Sonne geschützt und so wird auch Wasser gespart.

Pflege

Alle 4 Wochen bekommen die Pflanzen einen aryuvedischen Blattdünger (Bio) und ebenfalls in dieser Zeit ein aryuvedisches Pflanzenstärkungsmittel (Bio) gegen evtl. Schädlinge. Täglich werden die Pflanzen auf Schädlinge und Unregelmäßigkeiten überprüft.

Ständige Kontrollen

Wir kontrollieren unsere Pflanzen und Böden regelmäßig um höchste Qualität zu sichern. Dafür werden Bodenproben entnommen, welche dann in der Hochschule Wismar untersucht werden.

Moringa Ernte

Nach ca. 10 Wochen werden die Pflanzen zum erstenmal geerntet. Anschließend wird die Pflanze insgesamt zurückgeschnitten und bekommt neuen Vermy Kompost.

Die geernteten Zweige werden auf einem mit frischen Tüchern ausgelegten Hänger gesammelt und stets zugedeckt um sie vor der Sonne zu schützen. Geerntet wird morgens oder abends. Nach ca. 2 Std. Ernte wird der Hänger auf die Farm zum Processing gebracht.

Dort wird Moringa im Hof vorgewaschen, kommt dann in die Processing-Räume und wird dann von Hand verlesen. Dort werden Stiele und letzte, gelbe Blätter entfernt. Dann wir mit klarem Wasser gewaschen, anschließend mit Salzwasser und schließlich nochmals mit klarem Wasser gespült.

Nach dem Ausschleudern vom Wasser (per Hand) kommt alles in den Trockner. Der läuft bei rund 38 °C mit vorgetrockneter Luft. Alle 2 Stunden wird gewendet. Nach ca 8-9 Std. ist das Moringa auf ca 8,5% Wassergehalt runter getrocknet.

Verarbeitung

Arbeiter in Schutzkleidung trennen die Blätter nun per Hand von Stielen und Stielchen. Anschließend wird mit einer Siebeinrichtung 4 mal, mit einer immer kleiner werdenden Siebmaschung, gesiebt. Hier werden weitgehendst die kleinen Stielchen entfernt.

Jetzt wird entschieden: Moringablätter sind jetzt so klein, dass sie als Teecut verwendet werden könnten oder in die Vermahlung gehen.

Für Pulver wird vorgenanntes in der Mühle vermahlen, anschließend werden bei einer Feinsiebung nochmals die gröberen Teile ausgesiebt -die dann neu vermahlen werden und das Endprodukt wird sofort vakuum verpackt.

Versand

Ab geht die Post!

Bodenproben vor der Feldvorbereitung

Regelmäßige Bodenproben

Experten prüfen unsere Böden vor dem Moringa-Anbau

Bodenexperten bei der Erstbesichtigung

Unsere Moringa-Beete sind mit einer Mulchschicht bedeckt

Mulch zum Schutz der Pflanzen

Jeder Moringasteckling wird von HAnd mit Mulch eingedeckt

Alles wird sorgfältig verteilt

Ein Moringa-Steckling umgeben von Mulch

Ein  junger Moringasprössling

Ein junger Sanleaf Moringa Baum

Ein junger Sanleaf Moringa Baum

Kontrolle der Moringabäume

Pflanzenkontrolle auf einem Moringafeld

Ein Moringafeld auf unserer Farm in Indien

Ein Sanleaf Moringa Feld

Luftdicht verpackt kommen die Moringa-Rohstoffe zu uns

Unsere erste Ernte überhaupt

Jeder Arbeitsschritt wird genauestens besprochen.

Wir wollen beste Qualität.

Dafür braucht es Expertenwissen.

Bei allem Interesse und noch so großer Begeisterung für diese Pflanze glauben wir nicht daran, dass sich wirklich gute Produkte einfach mal eben so entwickeln lassen. Darum freuen wir uns sehr über die gute Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Nordwest Indien, dem Ursprungsgebiet von Moringa. Dort kooperieren wir mit Ayurveda-Gelehrten und Bauern deren Familien sich teilweise bereits über viele Generationen hinweg mit Moringa und seinem Anbau beschäftigen.

Trotz höchster Qualitätsansprüche lassen wir ausnahmslos jeden Wareneingang in einem deutschen Labor untersuchen. Denn das Vertrauen und die Zufriedenheit unser Kunden ist uns sehr wichtig. Wir selbst nehmen unsere Produkte täglich zu uns und würden nie etwas verkaufen, was wir nicht auch selbst bedenkenlos konsumieren würden.

Gemeinsam mit unseren Partnern in Indien, Wissenschaftlern der Hochschule Wismar sowie Ernährungsberatern entwickeln wir unsere Produkte und überwachen den Anbau. Dabei gehen wir stets mit größter Sorgfalt vor und lassen uns die nötige Zeit.

Gerade in Zeiten des ›Superfood-Hypes‹ ist dies wichtig – erweckt es doch oft den Anschein, dass willkürlich Pflanzenprodukte zusammen gemischt werden, weil sich diese ›Superfoods‹ gerade so gut verkaufen. Nur weil 2 Pflanzen für sich sehr gesund sind heißt dies nicht, dass es eine Mischung aus ihnen ebenso ist. Das Gegenteil kann der Fall sein. Um gute Produkte bzw. Rohstoffe zu erhalten braucht es Expertenwissen.

Die Anzucht ist nicht ganz einfach.

Bevor Moringa die Widerstandsfähigkeit erlangt, für die er bekannt ist muss die Pflanze eine gewisse Höhe erreicht haben. Im ersten wachstumsstadium ist Moringa ziemlich empfindlich.

Wir säen unsere Moringabäumen sorgfältig von Hand.

Sanleaf Moringa Aussaat