Moringa Oleifera - Baum des Lebens

Moringa - Wurzeln



Wichtige Inhaltsstoffe

In der Wurzel und der Rinde sind die bekannten Nährstoffe in einer stärkeren Konzentration vorhanden, als in den anderen Teilen des Baumes.

Es gibt einige Moringaarten, bei denen man die Wurzel essen kann. Hauptsächlich werden die Wurzeln von den Einheimischen als Medizin verarbeitet.

Im Senegal und in Indien werden die Wurzeln zerstampft und mit Salz vermischt. Der daraus entstehende Brei dient zur Behandlung von Rheuma und Gelenkschmerzen.

Auch bei Herz -und Kreislaufproblemen werden Wurzeln und Rinde bei den Einheimischen angewandt. Weiterhin wirken die Wurzeln und die Rinde nervenstärkend und entzündungshemmend und regen den Appetit und die Verdauung an.



Wichtige Inhaltsstoffe

Moringa - Stamm und Rinde



Der Moringabaum erreicht eine Höhe von 7 bis 12 m. Der Durchmesser des Stammes beträgt zwischen 20 und 40 cm.

Eine Art des Moringabaumes, der Moringa ovalifolia, hat einen flaschenförmig, stark verdickten Stamm. Dies ist der Flaschenbaum, der große Mengen Wasser in seinem Stamm speichern kann.

Weil der Moringabaum so schnell wächst, ist er als Energiequelle sehr geeignet. Er liefert dann auch das nötige Feuerholz für die Dörfer.

Die Baumstammrinde wird durch die Einheimischen verwendet zur Herstellung von Seilen, Kordeln und Papier.

Die Rinde und den Saft benötigen die Einheimischen hauptsächlich für medizinische Zwecke. Der aus den Wurzeln gepresste Saft ist zum Beispiel hilfreich bei Halsentzündungen.

Die amerikanischen Forscher vom National Research Council in Washington nennen den Moringa oleifera: „Supermarkt auf einem Stamm“.



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